Monatsreport Februar ’20

Monatsreport Februar ’20

Im Februar haben wir zum ersten Mal den fünfstelligen Monatsumsatz geknackt. Das ist ziemlich cool und sollte im besten Fall ab jetzt so bleiben.

Der Crew wird größer!

Wir können schon länger nicht mehr alle Aufgaben selbst erledigen, die bei moin media und unseren anderen Unternehmen anfallen. Deswegen bauen wir uns Schritt für Schritt ein starkes Team auf, das sich den Herausforderungen gemeinsam stellt.

Im Februar haben wir den Vertrag für einen Praktikanten unterschrieben, der im März anfängt und 9 Wochen bei uns arbeitet. Zudem sind zwei Texterinnen und eine Designerin hinzugekommen, die hochwertigen digitalen Content erstellen.

Insgesamt besteht das moin media Team inkl. Freelancern damit aus sechs wunderbaren Menschen plus uns zwei.

Die größte Herausforderung

Unser Wachstum stellt uns vor neue Herausforderungen. Bisher waren fast alle Probleme auf fachliche Fragestellungen im digitalen Marketing zurückzuführen. Durch die Größe des Teams kommen jetzt organisatorische Herausforderungen hinzu.

Wir müssen Strukturen aufbauen, die eine produktive Zusammenarbeit des Teams ermöglichen und reibungslos funktionieren. Das ist ziemlich schwierig, weil moin media am Markt noch nicht klar positioniert ist. Bisher bieten wir unseren Kunden den großen Gemischtwarenladen des digitalen Marketings und stürzen uns in fast jedes spannende Projekt, das sich uns bietet.

Das ist zwar spannend und wachstumsfördernd, erhöht aber die Komplexität für klare Strukturen. Deswegen läuft momentan noch jede Aufgabe über unsere Schreibtische.

Wir stecken also in der Doppelrolle zwischen Organisator und Mitarbeiter und strampeln uns täglich viele Stunden ab, um allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Wie wir das beste aus dieser Situation machen und uns bestmöglich für die Zukunft aufstellen, müssen wir uns noch überlegen.

Betriebsmittelkredit der KfW

„Wachstum muss vorfinanziert werden!“

Das ist ein wichtiger Satz, den wir bereits im Studium kennengelernt und brav wieder vergessen haben. Glücklicherweise hat uns ein Freund daran erinnert, der früher als Gründungsberater tätig war.

Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir alle unsere Firmen und Projekte aus unseren eigenen Mitteln finanziert. Das hat geklappt, weil eine Werbeagentur kein großes Investment benötigt, wir sehr spartanisch leben und Timo eine Halbtagsstelle in einem mittelständischen Unternehmen angetreten ist.

Aktuell ändern sich allerdings diese Bedingungen. Die Auftragslage ist überragend und wir benötigen mehr Personal, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Personal muss allerdings sofort bezahlt werden und rentiert sich erst nach einiger Zeit. Wir müssen also in Vorleistung gehen, um weiter zu wachsen.

Darüber hinaus endet Timos Anstellung am 16. Mai und wir müssen die Einlagen bei unseren anderen Unternehmen tätigen.

Deswegen haben wir uns dazu entschieden, einen Kredit für Betriebsmittel aufzunehmen. Der Antrag ist eingereicht und wenn alles klappt, erhalten wir Anfang März 50.000 Euro, die wir in unsere Firma investieren können. Damit können wir entspannt unser Team bezahlen, während wir immer größere und spannendere Projekte umsetzen.

Dieser Kredit soll uns vor allem Entspannung verschaffen. Aktuell verbringen wir viel Zeit damit, unsere Finanzen zu überwachen und Investments zu planen. Durch die Finanzspritze müssen wir nicht länger darüber diskutieren, wann wir uns einen neuen Laptop oder Schreibtisch für einen neuen Mitarbeiter leisten können.

Ein spannendes Projekt geht in Phase 2

Wir haben eine geile Website gebaut: https://opus-akademie.de/

Die Opus Akademie bietet offene Seminare für mittelständische Unternehmen an. Dabei fokussieren sie sich auf 10 Themen, die erfahrungsgemäß dem Mittelstand den größten Nutzen bieten. Wir sind große Weiterbildungs-Fans, deswegen passt dieser Kunde sehr gut zu uns.

Die Website war allerdings nur Schritt 1. Jetzt sind wir damit beauftragt, die Seminare zu bewerben und zu füllen. Dafür konzentrieren wir uns auf Content Marketing über LinkedIn, zielgerichtete Google Ads und Retargeting über Facebook & YouTube.

Das schöne an diesem Projekt ist, dass uns der Auftraggeber sehr freie Hand gelassen hat. Die gesamte Vermarktung liegt in unserer Verantwortung und wir können unserer Kreativität freien Lauf lassen. Deswegen freuen wir uns auf die Vermarktung und sind guter Dinge, dass sich das Projekt auch finanziell lohnen wird.

Ab sofort erhalten wir für jedes stattfindende Seminar eine Provision. Dementsprechend ist es unser Ziel, möglichst viele Seminare stattfinden zu lassen. Mal schauen, wie viel wir herausholen können.

Durchschnittliche Arbeitszeit

Wir haben im Februar damit begonnen, unsere Arbeitszeit zu tracken. Insgesamt sind dabei 520,5 Stunden zusammengekommen. Bei 29 Tagen und 2 Nasen ergibt das knapp 9 Stunden Arbeit pro Nase und Tag.

In das Tracking fließen alle Stunden, die wir für unsere Unternehmen aufbringen. Dazu zählen auch Weiterbildungen, Kundenakquise und andere Aufgaben.

Zu den Zahlen

Performance Marketing: 1.625 €
Social Media: 376,25 €
Website-Betreuung: 1.675,40 €
Website-Erstellung: 8.400,51 €

Der Gesamtumsatz lag im Februar bei 12.077,16 €. Alle Beträge, die wir nennen, sind Nettobeträge. Die Steuer rechnen wir immer brav heraus. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, haben aber gerade erst angefangen.

Differenz zum 6-stelligen Monatsumsatz: 87.922 €.

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