Was ist die UnternehmerWG?

Im Jahr 2018 haben Timo und Maurice beschlossen, dass sie nur noch Dinge tun, auf die sie Bock haben. Klingt nach verzogenen Blagen, die von der Realität noch nichts mitgekriegt haben? Ist vielleicht auch ein bisschen so. Das Motto lautet:

More Risk, More Fun! Lass uns etwas unternehmen.

Warum Risiko?

Ein Abenteuer ohne Risiko ist kein Abenteuer.
Der Mensch strebt nach Geborgenheit und nach Aufregung gleichermaßen. „Life shrinks and life expands in direct proportion to your willingness to assume risk“ (Casey Neistat). Mit anderen Worten: More Risk, More Fun. Wir müssen etwas riskieren, um uns lebendig zu fühlen und aus unserem Leben ein Abenteuer zu machen. Manche Menschen haben leider ein zunehmendes Problem mit Risiken. 
Die folgende Abbildung soll den menschlichen Umgang mit Risiko verdeutlichen:
More Risk, More Fun

Person 1 hat keine Risikobereitschaft und gibt sich dementsprechend schnell zufrieden. Sie fliegt nach Mallorca in den Urlaub, lebt für die Wochenenden und macht beim Friseurbesuch direkt den nächsten Termin aus. Sie möchte weder Risk noch Fun.

Person 2 möchte die Errungenschaften, das Erstrebenswerte, den Fun. Allerdings versucht sie den entstehenden Risiken aus dem Weg zu gehen. Sie ist empört darüber, wie Amazon die Mitarbeiter behandelt und bestellt trotzdem jede Woche. Der Kapitalismus ist böse, aber das iPhone muss sein: Wasser predigen und Wein trinken. Sie möchte Fun, aber bloß kein Risk.

Person 3 nimmt für seine Überzeugungen das entsprechende Risiko in Kauf. Sie übernimmt die volle Verantwortung für ihr Handeln und setzt die eigene Haut aufs Spiel, wenn es sein muss. Sie tut grundsätzlich mehr, als sie sagt und lässt ihr Handeln ihren Worten vorausgehen. Sie hat eine deutlich geringere Lebenserwartung und sich mindestens 1x öffentlich blamiert. Sie ist ehrlich und spricht offen über ihre Fehler. Person 3 wählt Fun und das entsprechende Risk.

Zitat Casey Neistat

Das Problem dabei

Alles, was es wert ist, zu erreichen, ist mit Risiken verbunden. Die eigenen Träume zu verfolgen, kann beispielsweise große Risiken mit sich bringen, weshalb die meisten Eltern ihren Kindern raten, genau das nicht zu tun. Person 1 hält sich an diesen Rat.

Person 2 ist ein Risiko für die Welt. Dadurch, dass sie die Risiken für ihr Handeln nicht selber trägt und dementsprechend nicht die Verantwortung für ihr Handeln übernimmt, wälzt sie die Risiken auf andere Menschen ab. Ein Beispiel für diese Gruppe kann ein Manager sein, der eine folgenreiche Entscheidung trifft, deren Auswirkungen er selbst nicht zu spüren bekommt. Um anders zu sein, hat Satoru Iwata, ehemaliger Nintendo CEO, sein Gehalt halbiert, als sich die Wii U schlecht verkauft hatte. Props 👍 

Wenn jemand die Upside mitnehmen möchte, ohne dafür Risiken einzugehen, überträgt er die Downside auf andere. Es entsteht ein Ungleichgewicht, eine Asymmetrie.

Wir kennen das sogar aus unserem normalen Sprachgebrauch und bringen es unseren Kindern bei: Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer sich seine Suppe eingebrockt hat, muss sie auch selber auslöffeln. Das ist gerecht.

Zitat Nassim Taleb

...und jetzt?

Wir versuchen möglichst viel Person 3 und möglichst wenig Person 1 und 2 zu sein. Wir möchten Dinge tun, auf die wir Bock haben und das volle Risiko dafür übernehmen.
Folge uns, um auf dieser Reise dabei zu sein! 😊